Forge of Empires Hack Tool sorgt für Aufregung

Ressourcen sammeln, Gold finden und das eigene Reich aufbauen – die Anforderungen in dem Onlinegame Forge of Empires sind nicht eben gering. Wer träumt da nicht davon, sich etwas Zeit zu sparen und manchen Arbeitsschritt zu übergehen? Hack Tools bieten dafür eine schnelle Lösung. Sie sind jedoch mit erheblicher Vorsicht zu genießen, lauern doch einige Gefahren.

Das Tool zur Beseitigung aller Probleme?
Die Versprechungen klingen verlockend: Mit einem kleinen Programm lassen sich umfangreiche Veränderungen auf dem eigenen Spieleraccount vornehmen. Der Geldstand lässt sich in beliebiger Höhe steigern, das Kontor der Rohstoffe kann nach Wunsch einfach per Mausklick gefüllt werden und das Erlernen von Technologien – sonst eine Aufgabe, die Tage in Anspruch nimmt – gelingt binnen eines Wimpernschlages. Es verwundert somit nicht, dass viele Teilnehmer diesem Lockruf folgen, sich selbst ein solches Hack Tool auf dubiosen Webseiten herunterladen und damit die entsprechenden Privilegien genießen wollen. Stattdessen verlieren sie in der Folge aber nicht selten ihren Zugang zu dem Game.

Der Einsatz ist verboten
Wie in anderen Onlinespielen auch, so ist die Verwendung einer solche Software bei Forge of Empires gemäß den Nutzungsbestimmungen untersagt. Wer sich stattdessen doch für den Einsatz entscheidet, riskiert den Ausschluss aus dem Game und die Löschung des eigenen Accounts. Bisher angesammelte Mengen an Gold und Rohstoffen, besondere Ausrüstungsgegenstände und natürlich das eigene kleine Reich – nichts davon kann der Spieler behalten. Es stellt sich daher bereits die Frage, ob die Vorteile die Risiken tatsächlich überwiegen. Im Hinblick auf den Totalverlust aller Privilegien des Spieles muss das jedoch abgelehnt werden. Indessen lauern sogar weitere Gefahren.

Ein Trojaner mit üblen Absichten
In der Regel handelt es sich bei solchen Hack Tools lediglich um kleine Programme, die das Passwort des Accounts ausspähen sollen. Ihren eigenen Zweck erfüllen sie dabei eher schlecht als recht, zuweilen auch gar nicht. Wer die Software einsetzt, sendet damit sensible Daten des eigenen Zugangs an unbefugte Dritte. Im schlimmsten Falle könnte nun also eine fremde Person auf das Spielerkonto zugreifen, wertvolle Items entwenden, Gold und Rohstoffe plündern oder sogar reales Geld veruntreuen. Viele Teilnehmer zahlen das nämlich ein, um sich einige Vorteile im Game zu sichern. Wer die Daten des Kontos aber derart offen preisgibt, verliert zumeist auch diese Habe.

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